Rettungshubschrauber vor der Linse

Eine nicht alltägliche Exkursion machten Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft Trier am 12. Oktober zur Luxembourg Air Rescue (LAR). Auf dem LAR-Gelände neben dem Flughafen Findel empfing eine Mitarbeiterin die kleine Gruppe herzlich und stellte die Organisation vor. 1988 von engagierten, zukunftsorientierten Feuerwehrleuten gegründet, beschäftigt die LAR heute 190 Mitarbeitende. Rund 180 000 Mitglieder tragen die Organisation, die zu Rettungseinsätzen mit Hubschraubern in der Großregion und zu Ambulanzflügen weltweit ausrückt. Dies sind im Jahr etwa 3000 Einsätze. Dazu stehen sechs Rettungshubschrauber sowie fünf Ambulanzjets bereit.

Zu den technischen Aspekten gab Pilot Daniel Höser Auskunft, eine Ärztin und ein Rettungsassistent der LAR beantworteten weitere Fragen zu den Einsätzen. Dies sind oft schwere Verkehrsunfälle, aber auch Arbeitsunfälle oder lebensbedrohliche Situationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Für Frühgeburten kann im Notfall ein Hubschrauber mit entsprechender Einrichtung, einem „Brutkasten“, zum Einsatz kommen. Die Flüge werden koordiniert von der Einsatzzentrale der LAR, in der rund um die Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor ihren Monitoren sitzen, Anrufe entgegennehmen, Einsätze planen, Wettermeldungen auswerten und mit den verantwortlichen Piloten rück koppeln. Denn Sicherheit ist das oberste Gebot für Personal und Patienten.

Für die Gruppe war es ein sehr interessanter Nachmittag mit guten Foto-Motiven: Blicke ins Innere eines Rettungshubschraubers waren ebenso möglich wie in die Wartungshalle oder die Einsatz-Zentrale. Für die spannenden Einblicke dankte Vorsitzende Rita Grotowski herzlich und übergab eine Spende als kleines „Dankeschön“. Ein großer Dank ging auch an unser Mitglied Rudolf Höser, der den Besuch vermittelt hatte.

Infos zur LAR auf https://lar.lu/de

Artikel: Gaby Jacquemoth

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