Gotteshäuser in kalten Welten und Gotteshäuser von Dänemark bis Kanada
Bis zum 25.Juni 2026 ist eine Ausstellung unserer Mitglieder Kerstin und Wolfgang Thinnes im Mutterhaus Nord zu sehen: Sie entführen den Betrachter in „kalte Welten“. Dahinter verbergen sich faszinierende Fotos aus den nördlichen Ländern Europas und Kanadas. Daher trägt die Ausstellung den Titel “Kalte Welten & Gotteshäuser von Dänemark bis Kanada”. Wie die Vorsitzende der FGT, Rita Grotowski, bei der Vernissage am 6. März betonte, nehmen die beiden Fotografen den Betrachter auch mit zu den Menschen, die dort leben. Großartige Zeugnisse menschlicher Besiedlung sind die Gotteshäuser. Grotowski dankte im Namen der FGT Trier Kerstin und Wolfgang Thinnes für diese Ausstellung, ebenso der Leitung des Mutterhauses der Borromäerinnen für die Bereitstellung des Ausstellungsraumes im Erdgeschoss.
Ein Rundgang zeigt die Vielfalt der Landschaften im hohen Norden auf. Es sind oft magische Welten, geprägt von Schnee und Eis, aber auch von üppiger Vegetation und reicher Tier- und Pflanzenwelt. In der kurzen Vegetationszeit explodiert die Natur förmlich. Trotz extremer Kälte beherbergt der hohe Norden eine spezialisierte Flora und Fauna. Flechten, Moose und Zwergsträucher wachsen in der Tundra, während die Tierwelt durch Eisbären, Rentiere, Robben und viele Vogelarten geprägt ist. Zusammen mit den Bildern der Gotteshäuser als Zeugnissen der kulturellen Prägung entsteht ein faszinierendes Kaleidoskop der nordischen Welten.
Text: Gabi Jacquemoth

Foto: Susanne Weissmüller


Fotos: Kerstin und Wolfgang Thinnes
Dauer und Ort der Ausstellung: bis 25. Juni im EG des Mutterhaus Nord, Theobaldstr. 12 in 54292 Trier
